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Allein ihre Weine machen die Franciacorta immer eine Reise wert. Aber vor Ort werden Gourmetkenner noch viel mehr entdecken, was es zu kosten gilt, als nur die berühmten Perlen der Franciacorta-Schaumweine.

Weinberge, sanfte Hügel, kleine Dörfer, Burgen und Abteien, zinnengekrönte Türme und Adelsvillen, eingebettet in das saftige Grün jahrhundertealter Parks, kennzeichnen das Gebiet der Franciacorta-Weinstraße. Es ist außerordentlich eindrucksvoll und reich an bedeutenden Kunstschätzen. Die der Region innewohnende Handelstradition spiegelt sich in der beachtlichen Zahl der Märkte, Messen und Veranstaltungen wider, die im Laufe des Jahres aufeinander folgen. Als Beispiele können der Karneval in Erbusco mit der Wahl der Symbolfigur "Re del Gnoc" und die Woche der ofengebackenen Schleie im Sommer genannt werden. Die Herbstveranstaltungen stehen ganz im Zeichen des Weines; im September organisiert der Franciacorta-Schutzverband das Franciacorta-Festival. Das Festival-Wochenende ist den Gourmetgenüssen gewidmet mit dem Ziel, beim Publikum die Kenntnisse des Franciacorta-Weines und seiner Herkunftsregion zu vertiefen. Zu diesem Anlass organisiert der Verein Franciacorta-Weinstraße ein Franciacorta-Quiz in Etappen, bei denen man die gesamte Franciacorta durchquert und so die Gelegenheit hat, die heimische Geschichte und Kunst sowie die hiesigen Weine kennen zu lernen.

Das Wiederaufblühen der Weinbautradition in der Franciacorta hat zu einer neuen Gastronomie-Ära geführt, die in den letzten Jahren außerordentlich talentierte Köche hervorgebracht hat.

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